Ein aussergewöhnliches Geschenk

Weihnachten steht vor der Türe.

Was kann ich einem außergewöhnlichen Menschen außergewöhnliches schenken?

 

Ohne Zweifel ist das anfertigen eines Portraits nach antiker Methode, dem Kollodium-Nassplattenverfahren auf einer edlen Glasplatte, ein spannedes und aussergewöhnliches Erlebnis für die oder den Beschenkten.

 

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NEU - Workshop Einführung in Die Kollodium-Nassplattenfotografie

Sie sind Fotoenthusiast und interessieren sich für die Fotografie in Ihrer ursprünglichsten Form?

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BIG BERTA - Einsatzbereit

Die Silberbildwerkstatt hat ein neues "Mitglied" bekommen.

Big-Berta eine von mir persönlich restaurierte Originalkamera von etwa 1870.

Damit sind nun Plattengrössen bis zu 30cmx30cm möglich.

Kleine Reportage aus der Silberbildwerkstatt "on the road"  von Christoph Meier, Basel

Wie Ihr wisst, hat Danijel am letzten Donnerstag seine Silberbildwerkstatt im Rahmen der Vernissage "Auszeit" des "Forum Lumière stellt aus und sich vor" in den Räumlichkeiten der cellent finance solutions aufgebaut. 


In einem Meeting-Raum wurde ein kleines Studio aufgebaut. Ein "sanitärer Nebenraum" wurde zur Dunkelkammer umfunktioniert. Wer wollte, konnte sich portraitieren lassen. Am Ende des Prozesses steht eine Platte von 13x18cm in bestechender Qualität mit ein paar Imperfektionen, die dem Bild einen ganz besonderen Charme verleihen.


Der Fotograf hat einen Abend lang hart gearbeitet, und wir durften ihm dabei zuschauen (ausser in der Duka). 

Der Ablauf pro Shooting war jeweils ungefähr so:

Die Person, welche fotografiert werden möchte, nimmt mal Platz auf dem Stuhl (welcher eine Kopfstütze bietet.) Der Fotograf komponiert schon mal und stellt scharf.


Dann verschwindet der Magier in der DuKa und bereitet die Platte vor. Dazu gibt er die feuchte Emulsion auf die Platte und muss die möglichst schnell regelmässig verteilen (bevor die Emulsion gelartig wird und einigermassen auf der Platte haftet.) Dann wird die Platte in den Plattenhalter gelegt.

Mit der im Halter lichtgeschützten Platte kommt der Fotograf nach ca. 3' wieder ins Studio. Jetzt wird nochmals die Komposition geprüft und scharf gestellt.

Dann wird die (riesige!) Mattscheibe weggeklappt, der Plattenhalter montiert, und dann belichtet.


In unserem Fall waren das um die 3 bis 4 Sekunden. In früheren Versuchen hat Danijel bis zu 8'' belichtet; je nachdem mittels Zentralverschluss oder mit der Objektivkappe.


Dann geht's wieder ab in die DuKa und die Platte wird ca. 3' entwickelt.

Nachher kommt die Platte in ein Fixierbad (ausserhalb der DuKa), und man kann live zusehen, wie innert weniger Sekunden wahnsinnig scharfe Strukturen erscheinen.


Während des Austrocknens zeigen sich dann noch mehr Strukturen und Tonwerte.


Nachfolgend ein paar "making-of" Bilder.

 

Der Fotograf Danijel Vrgoc aus Winnenden

 

Blick auf die Mattscheibe

 

Mattscheibe aufgeklappt

 

"Kurze" Zeiten benötigen viel Licht

 

~Normalbrennweite (240mm/4.5). Die Bildwirkung entspricht hierbei etwa 50mm auf Kleinbild.

 

Das "kurze" Tele (360mm/4.5). Die Bildwirkung entspricht hierbei etwa 75mm auf Kleinbild.

 

Wenn man lange von diesen starken Lampen angestrahlt wird - und vorher ein paar Tannenzäpfle hatte - dann läuft man irgendwann grün an und wird ganz bleich im Gesicht ... :D

 

Manchmal entstehen Artefakte ... Gehen diese störend durch das portraitierte Gesicht, wird die Aufnahme selbstverständlich wiederholt.

 

... und Paare entwickeln sich ...

 

Am Ende stehen viele ungewöhnliche Portraits, jedes für sich ein absolutes handwerkliches Unikat.